Archiv für Oktober 2006

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Schweinchentreiben

Oktober 24, 2006

„Skandale, die den Namen verdienen, setzen zweierlei voraus: eine kapitale künstlerische Provokation [...] und eine bürgerliche Gesellschaft, die Ideale hat. Beides ist in Deutschland nicht mehr gegeben. Die Antagonisten stammen aus dem gleichen [...] Milieu, wobei sich der eine Teil zur Sittenpolizei erklärte, die ihre Bigotterien für notwendige [...] Tugend hält.“

Sagte Karl Heinz Bohrer im Merkur zum Thema „Walser-Affäre“.

Passt aber auch gut zur allgegenwärtigen Sauhatz in Blögchenhausen.

Via Perlentaucher

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Unter Kontrolle

Oktober 18, 2006

„Weil ich Autos hasse“ …

… sagte grad die Teilnehmerin an einer „Mehr Platz für Fahrräder“-Demo (oder so) in einem Radiointerview auf FM4. Man kann ihre Entschlossenheit hören. Und ist ja nicht so, als würde nicht häufiger aus ähnlichem Anlass ähnliches formuliert werden.

Wie muss man gestrickt sein, um das so formulieren zu wollen? „Hassen“. Hat sie sonst keine Sorgen? Differenziert sie nicht? Quasselt sie nur so daher? Benutzer Wiener gerne Superlative? Oder gibt es wirklich einen dieser Formulierung angemessenen emotionalen Unterbau dazu? Und ist es ein Wunder, dass es im Umgang miteinander immer wieder zu Konflikten kommt, wenn Menschen wie diese Frau auf z.B. Menschen wie mich stossen, die irritiert die Augenbraue heben, wenn sie sowas hören?

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Soziale Netze

Oktober 16, 2006

Aufmuntern

Gefunden in der Riesenmaschine.

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Zitate

Oktober 15, 2006

„Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.“ Heiner Geißler (Quelle: zitate.net)

„Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.“ Gilbert Keith Chesterton (Quelle: sprechgeraet.de)

„Klischees sind wie eine Statistik.“ Rolf Kalmuczak, Romanautor und Schöpfer der TKKG-Bande, im Interview-Magazin „Galore“. (Quelle: Spiegel)

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Kinder

Oktober 5, 2006

„Als ich noch ein Kind war, da dachte ich wie ein Kind, ich spielte wie ein Kind, …
Und nun gehöre ich, dank der Erwachsenen, wie sie in die Welt der Erwachsenen.“

Sagt Peter Ustinov in „Luther“. Er sagt noch mehr, aber mehr ging nicht ins Kurzzeitgedächtnis. Erinnert zumindest mich erstmal an Wim Wenders „Himmel über Berlin“ und dem

„Lied Vom Kindsein“ von Peter Handke

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