Archiv für August 2006

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Zitate

August 21, 2006

„Der Schweizer Dichter Peter Bichsel hat mal gesagt: Man tötet einen Geschichtenerzähler damit, dass man ihn auf die Wahrheit verpflichtet. Die Wahrheit bleibt dem Ernst des Erzählenden überlassen.“

„Die Wirklichkeit ist viel stärker als die Konstruktion von Wirklichkeit.“

„Man lebt das Leben nach vorne und versteht es im Rückblick, hat schon Kierkegaard gesagt. Man kann nicht leben, während man Leben beschreibt, und man kann nicht schreiben, während man lebt.“

Quelle jeweils: Die Zeit.

(„Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“, Søren Kierkegaard, Quelle: sprechgeraet.de)

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Hier …

August 7, 2006

… in Kürze der maßgebende Beitrag zum Thema „Man muß nichts wissen – man muß nur wissen, wo es steht“.

Untertitel: „Verdammt, ich hab grad meine Bookmarks gelöscht“.

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Sesshaft werden

August 7, 2006

„Man muss achtgeben, dass man sich kein Sofa anschafft.“ (Markus Lüpertz)

(Gefunden im Leipzig-Tagebuch. Kein Direktlink.)

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Schwarzer Kasten

August 7, 2006

Notiz für mich:

„Und da steht im Wohnzimmer des Mathematikers Claude Shannon ein schwarzer Kasten mit einem einzigen Schalter: Legt man diesen von „Off“ auf „On“ um, was Shannons Freunde, wenn sie zu Besuch sind, gerne tun, geht ein Deckel auf, eine kleine weiße Automatenhand erscheint, findet den Schalter und stellt ihn zurück auf „Off“. „Digitale Maschinen können, was sie können, weil sie keinen Sinn haben“, sagt dazu Friedrich Kittler.“ (Julia Encke, „Bauchreden“. Süddeutsche Zeitung Literaturbeilage, 30.11.2004.) (Gefunden bei kid37.)

Hier kann man den Koffer sehen: „The Most Beautiful Machine“ von Claude E. Shannon.

Und darauf Bezug nehmend:

„Eine Freundin von mir hatte vor vielen Jahren ein „Mahlzeit-Maschinchen“. Ihr Kusin (…) hatte ihr ein metallenes Kästchen in Größe und Form eines Federmäppchens gebastelt. An einer kurzen Schmalseite waren drei Knöpfe zum Drücken und ein Regler zum Drehen angebracht. Wenn man den ersten Knopf drückte, sagte die Maschine mit einer Männerstimme „Mahlzeit“, beim Druck auf die anderen beiden ertönte herzhaft „Guten Morrrrgen“ oder ein hessisches „Hör ma uff“. Das Drehen des Reglers verstellte die Geschwindigkeit und damit die Tonhöhe. Sonst konnte das Maschinchen nichts.“ (Quelle: Vorspeisenplatte.)