Notiz für mich:
„Und da steht im Wohnzimmer des Mathematikers Claude Shannon ein schwarzer Kasten mit einem einzigen Schalter: Legt man diesen von „Off“ auf „On“ um, was Shannons Freunde, wenn sie zu Besuch sind, gerne tun, geht ein Deckel auf, eine kleine weiße Automatenhand erscheint, findet den Schalter und stellt ihn zurück auf „Off“. „Digitale Maschinen können, was sie können, weil sie keinen Sinn haben“, sagt dazu Friedrich Kittler.“ (Julia Encke, „Bauchreden“. Süddeutsche Zeitung Literaturbeilage, 30.11.2004.) (Gefunden bei kid37.)
Hier kann man den Koffer sehen: „The Most Beautiful Machine“ von Claude E. Shannon.
Und darauf Bezug nehmend:
„Eine Freundin von mir hatte vor vielen Jahren ein „Mahlzeit-Maschinchen“. Ihr Kusin (…) hatte ihr ein metallenes Kästchen in Größe und Form eines Federmäppchens gebastelt. An einer kurzen Schmalseite waren drei Knöpfe zum Drücken und ein Regler zum Drehen angebracht. Wenn man den ersten Knopf drückte, sagte die Maschine mit einer Männerstimme „Mahlzeit“, beim Druck auf die anderen beiden ertönte herzhaft „Guten Morrrrgen“ oder ein hessisches „Hör ma uff“. Das Drehen des Reglers verstellte die Geschwindigkeit und damit die Tonhöhe. Sonst konnte das Maschinchen nichts.“ (Quelle: Vorspeisenplatte.)